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Use Cases

Wie verwenden Unternehmen Let’s Connect?

Lebensmittelhandel-Branche

Der unterschätzte Conversion-Killer im Checkout

Status


Signifikante Dropout Rate bei der Adresseingabe im Checkout bekannt und als nicht reduzierbar angesehen. Hypothese: Das Lieferadress-Formular verursacht Abbrüche. Die Verhaltens-Analyse zeigte, dass hohen Verwirrtheitsgrade am Ende der Formular-Befüllung entstehen.

Erkenntnis der Verhaltens-Analyse

Nicht das Formularfeld, sondern das darunter platzierte Gutschein-/Rabattcode-Eingabefeld führt zu Verwirrtheitsgraden und einer hohen Kaufabbruchs-Rate. Die Verfügbarkeit eines Gutschein-Feldes triggert Suchverhalten und Ungeduld. 31% der Besucher verlassen an dieser Stelle den Prozess für die Suche nach Gutscheinen und nur 12% kehren zurück, um den Prozess abzuschließen.

Revenue-Implikation

(1) Zusätzliches Umsatzpotential: +5% der Checkout-Besucher
(2) Gutschein-Feld konzeptionell neu im Funnel einsetzen
(3) Quick-Win ohne Technologie-Investment – reine Prozess-Architektur

Electronics-Branche

Pop-up Sichtbarkeit als stiller Conversion-Driver

Status

Ein e-Commerce Händler nutzte Pop-ups zur Ansprache von Besuchern mit hoher Kaufabsicht (Assistenz-Chat). Wie erwartet zeigte die Analyse, dass durch Pop-ups initiierte Assistenzgespräche eine hohe Conversion-Rate generieren.
Unerwartet war jedoch die Erkenntnis, dass bereits die bloße Einblendung des Pop-ups die Conversion-Rate um 11% steigert – auch dann, wenn das Gesprächsangebot gar nicht genutzt wird.

Psychologischer Effekt

Die Wahrnehmung eines Service-Angebots signalisiert Kundenfokus und Unterstützung – die wirkt vertrauensaufbauend und fördert die Abschluss-Rate auch ohne aktive Interaktion.

Revenue-Implikation

Pop-up-Platzierung und Design müssen als strategische Conversion-Assets behandelt werden, nicht nur als Call-to-Action-Mechanismen. Der psychologische Effekt der Sichtbarkeit ist ein unterschätzter Hebel.

Metric Wert
Conversion mit aktiver Nutzung
75%
Lift durch reine Sichtbarkeit.
11%
Zusätzliches Umsatzpotential
8,25% der Hot Leads
Versicherungs-Branche

Die versteckte Performance-Variable – Offline-Unterstützung

Status

Drei identische digitale Bestell-Prozesse, die sich nur durch die Sprache unterscheiden, zeigen 15% Conversion-Differenz – Warum?

Erkenntnis der Verhaltens-Analyse

Ein Teil der Buchungen wird im besser performenden Prozess mit auffallender Routine, Gelassenheit und 100%iger Conversion abgeschlossen. Gemeinsam mit dem Kunden wurde der Grund identifiziert: 

Der vermeintlich beste Prozess performed nicht besser aber profitiert davon, dass das Filialpersonal die Bestellung für Kunden am Handy des Kunden durchführt – dies jedoch nur für die Sprache des best-performenden Prozesses.

Revenue-Implikation

(1) Zusätzliches Umsatzpotential: +15% in den zwei unterperformenden Prozessen
(2) Nicht weitere digitale Optimierung, sondern Schulungsprogramm für Filialpersonal
(3) Personal als systematischer Conversion-Enabler skalieren